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Die Mönche des Zisterzienserklosters Riddagshausen schufen im
12. und 13.
Jahrhundert in einem ausgedehnten Sumpfgebiet eine Teichlandschaft, die sie zur Fischzucht
nutzten. Von den ursprünglich 28 Teichen sind heute noch
15 ganz oder teilweise erhalten.
Im
Laufe der Jahrhunderte entstand eine vielfältige Teich-, Wiesen- und
Waldlandschaft, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten als
Lebensraum dient. Das Gebiet wurde 1936 als eines der ersten Naturschutzgebiete in Deutschland
ausgewiesen. 1968 erhielt es wegen seiner Bedeutung als Vogellebensraum den
Ehren-Titel „Europareservat“.
1981 wurde es in die Liste der Important Bird Areas aufgenommen und 1983 zusammen
mit dem NSG Weddeler Teich als EU - Vogelschutzgebiet nach Brüssel gemeldet.
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