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Aktuelles aus Braunschweig, 
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Biotopschutz aktuell

 

Termine: siehe Schwarzes Brett

BUND-Briefe der Kreisgruppe:
 Novemberausgabe 2008
Dezemberausgabe 2008
Januarausgabe 2009
Februarausgabe 2009
Märzausgabe 2009
Aprilausgabe 2009
Maiausgabe 2009
Juniausgabe 2009
Juliausgabe 2009
Augustausgabe 2009
Septemberausgabe 2009
Dezember/Januarausgabe 2010
März/April 2010

BUND-Schau (Broschüre des BUND Bundesverbandes)
BUNDschau 1/2010
BUNDschau 2/2010

                                                  Wasserrahmenrichtlinie (WRRL):
Niedersachsens Umweltminister versucht zu tricksen: 2005 wurde bei 14% aller Fließgewässer ein erheblich veränderter Wasserkörper festgestellt und plötzlich: 2008 waren 96% aller Fließgewässer Niedersachsens in erheblich verändertem Zustand. Offensichtlicher Grund: Erheblich veränderte Wasserköper kann man nicht mehr in einen von der EU geforderten "guten Zustand" versetzen und hat damit viel Geld gespart. Die Stellungnahme der BUND-Kreisgruppe: hier 
Wassernetz Weser, Stellungnahme zu den WRRL: hier
Alle Stellungnahmen der Kreisgruppe: hier
Alle niedersächsischen Informationen über Wasser, Wasserrahmenrichtlinien, gefährdende Stoffe, Monatsberichte usw. hier (Link zum NLWKN)
Schwermetallbelastung der Oker. Kristine Schmieding interviewt Roberst Slawski (pdf)
BUND-Pressemitteilung zum Niedersächsischen Wassergesetz: Das neue Niedersächsische Wassergesetz wirft das Land um Jahre zurück in eine Zeit, in der der schadlose Abfluss des Wassers absolute Priorität vor der Entwicklung unserer Flüsse als Lebensadern in der Landschaft genoss (Moritz Busse, Wasserexperte des BUND, 16.02.2010) zum Text als PDF


                                    Massentierhaltung durch Vertragsmast

Nachdem die Region Emsland mit Mastbetrieben vollgepflastert ist, versuchen Großmästereien in unserer Region unter den Landwirten Vertragspartner für ihre Hähnchen-Mastställe zu finden. In 4 Jahren ist die Großschlachtanlage in Wietze, Krs. Celle, fertig. Wöchentlich sollen dort 1 Million Hähnchen verarbeitet werden. Schlachtnachschub soll aus unserer Region kommen.  Da ein Hähnchen dem Landwirt nur ca. 7 Ct. Gewinn bringt, müssen die Ställe schon 40.000 Tiere umfassen. Zwischen 35 und 45 Tage leben die Hähnchen und werden dann im "Konfirmationsalter" geschlachtet.
Im Landkreis Peine sollen Hähnchenmastanlagen in Hohenhameln, Ilsede, Lahstedt, Vechelde und in der Stadt Peine entstehen.
Uns drohen 420 neue Hähnchenmastställe in der Region! (Kartendarstellung)
Im Landkreis Wolfenbüttel sind Mastställe in Groß Denkte, Cramme sowie in Berel laut Braunschweiger Zeitung angedacht.
Einen Augenzeugenbericht einer solchen Werbeveranstaltung finden sie hier als pdf-Datei.

Hähnchenmastgegner wollen in Salzgitter eine Bürgerinitiative gründen: Zeitungsartikel dazu.
Landwirte werden zu Sklaven, Zeitungsbericht aus Peine.
Hähnchenmastanlage im Peiner Land (Groß Bülten), Zeitungsausschnitt  
Bürgerinitiative gegen eine Hühnermastanlage in Groß-Denkte/Sottmar. Zum Faltblatt

   
Kontakt: Bürgerinitiative Denkte/Sottmar gegen Massentierhaltung http://www.bi-denkte.sottmar.de/news.php
Ich möchte über BUND-Kampagnen zum Thema Massentierhaltung informiert werden (Liste). hier
Bezugsliste für Frischgeflügel in der Region Wolfenbüttel hier.

Mai-Rundbrief (17.05.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 120 Seiten PDF
Mai-Rundbrief (24.05.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 81 Seiten PDF
Mai-Rundbrief (13.06.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 86 Seiten PDF
Juli-Rundbrief (08.07.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 86 Seiten PDF
Juli-Rundbrief (18.07.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 86 Seiten PDF
Juli-Rundbrief (25.07.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 73 Seiten PDF
September-Rundbrief (22.08.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 110 S. PDF
September-Rundbrief (29.08.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 117 S. PDF
September-Rundbrief (30.08.2010) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 38 S. PDF

BUND-Positionen zu Agrarreform, Agrarfabriken und Massentierhaltung (PDF)
Positionspapier des Netzwerks "Bauernhöfe statt Agrarfabriken"
Aus der Bauernstimme: Aufsatz "Agrarfabriken oder Bauernhöfe"
Aus der Bauernstimme: Aufsatz "Abstimmung mit dem Frühstücksei"
BUND-Plakat gegen Massentierhaltung. (PDF)

                             Lärmkartierung: Herausgeber: Nds. Ministerium für Umwelt und Klimaschutz
Aus der Pressemitteilung Nr. 18/2008
HANNOVER. Ab sofort gibt es für die Bürger die aktuellen Lärmkarten für 300 Gemeinden im Internet.
teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz mit.

Damit wird ein erster Meilenstein zur Umsetzung der europäischen Umgebungslärmrichtlinie gesetzt. Rechnerisch wurden die Lärmbelastungen durch Bundesautobahnen, Bundesstraßen und auch durch den Flughafen Hannover-Langenhagen ermittelt und in Tag-Abend-Nacht- Karten dargestellt. Die Karten können heruntergeladen und ausgedruckt werden, wobei man durch eine spezifische Online-Hilfe unterstützt wird. Die Lärmkarten bilden für Städte und Gemeinden eine wichtige Grundlage, um Lärmprobleme zu berücksichtigen und gezielt Maßnahmen zur Minderung der Lärmbelastung zu entwickeln. Denn in Lärmaktionsplänen müssen die Kommunen darlegen, was zur Reduzierung der Lärmbelastung unternommen werden soll.  Bis 2012 sollen alle Hauptverkehrsstraßen erfasst und in den entsprechenden Lärmkarten dargestellt sein.

                                Natur erleben – die Kindergruppe  
Die Kindergruppe trifft sich alle 2 Wochen Mittwochs. 

Näheres bitte telefonisch erfragen (0531-15599)  
15:00 Uhr, Schunterstr. 17, BUND-Büro    
Beim vorletzten Treffen unserer Kindergruppe haben wir das Thema „Zugvögel“ bearbeitet. Wir erfuhren, dass die Kinder schon einiges über den Vogelzug wussten, erklärten ihnen woher die Vögel wissen wie lange und wohin sie fliegen müssen und veranstalteten ein kleines Zugvogel Quiz mit ihnen. Die Kinder waren zunächst ganz interessiert bei der Sache, doch als wir ihnen erzählten, dass wir noch vorhatten mit ihnen Drachen zu basteln, waren sie vollkommen aus dem Häuschen und an ein einigermaßen konzentriertes Zuhören war nicht mehr zu denken.
Das Drachen Basteln war ein voller Erfolg! Die Kinder klebten und malten eifrig und kreierten mit viel Fantasie wunderschöne bunte Drachen. Besonders viel Mühe gaben sie sich bei der Gestaltung der Gesichter: Vom breit grinsenden bis zum schielenden Drachen mit Augenbrauen und Wimpern war alles dabei.
Leider hatten wir bei so viel Engagement und Kreativität keine Zeit mehr die Akrobaten der Lüfte in den Himmel zu entlassen, aber die Kinder versprachen ihre Drachen in den Ferien ganz häufig steigen zu lassen.
                                         Kinder mit Drachen  
  
   Infoblatt als pdf

                     Informationen zur Umweltbildung
Auf der Homepage der "Umweltschule in Europa" finden sich interessante Links zur Umweltbildung, u. a. Recyclingpapier, Umwelt-Check für die Schule  mehr

Informationen zur regenerativen Energie, auch für SchülerInnen und Lehrkräfte geeignet.
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Feinstaub und Luftreinhaltung
Luftreinhalteplan Braunschweig (externer Link) Feinstaub-Infos/Luftreinhaltung/Umweltzone   
BUND Stellungnahme zur Umweltzone mehr
Braunschweiger Zeitung zur Umweltzone mehr (externer Link vom 21.11.2008)
BUND-Bundesverband Feinstaub News (03.02.2010) PDF-Datei
BUND-Bundesverband Feinstaub News (11.02.2010) PDF-Datei
BUND-Bundesverband Feinstaub News (17.02.2010) PDF-Datei
Gerichtsentscheid zur Umweltzone in Hannover. Herbe Niederlage für Sander. BUND-Pressemitteilung als PDF


Informationen zum „Feinstaub“
Begriffserklärung: Unter Emission versteht man das Ausstoßen (emittieren) von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., unter Immission die Einwirkung/das Eintragen von Schadstoffen, Lärm, Strahlung auf Mensch, Tier, Pflanze.

Staub: Feinst verteilte feste Teilchen in der Luft, entstanden entweder aus unvollständigen Verbrennungsvorgängen (z. B. Ruß), mechanischem Abrieb (z. B. Reifen-, Brems- u. Straßenabrieb), Aufwirbelungen (z. B. Ackerboden oder Seesalz), biologischen Quellen (z. B. Pollen, Pilzsporen, Tierhaltung) oder aus hitze- bzw. chemischen Prozessen.  
Begriff „Feinstaub“
: 1987 von der US-Umweltschutzbehörde definierter Begriff „Particulate Matter“ (kurz PM-Standard), seit 01.01.2005 ist er auch EU-Grenzwert.
PM10 sind Teilchen mit einem Durchmesser von ca. 10 Mikrometern (10µ m = 1/100 mm). Bei der Definition von PM10 werden auch kleinere und etwas größere Teilchen als 10 µm betrachtet. Kleinere Teilchen erhalten eine höhere prozentuale Gewichtung, weil diese zu einem höheren Grad beim Einatmen im Körper verbleiben
PM2,5
auch lungengängiger Feinstaub genannt, Teilchendurchmesser kleiner als 2,5 µm, ist noch gefährlicher als PM10, denn je kleiner die Teilchen, um so leichter werden sie in der Lunge aufgenommen und können direkt durch die Lungenbläschen in die Blutbahn gelangen.
Ultrafeine Partikel
, Teilchen kleiner als 0,1 µm. In Deutschland gibt es nur eine Station (Erfurt, seit 1995), die überhaupt ultrafeine Partikel über einen längeren Zeitraum messen konnte.

Größenverhältnisse 
im Vergleich zum Haardurchmesser:

 

Gefährlichkeit von Feinstäuben
Feinstäube gelten heute als das Hauptproblem der innerstädtischen Luftverschmutzung. Atemwegserkrankungen, Husten, Zunahme von asthmatischen Anfällen, Zunahme von Lungenkrebs und negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem wurden als Folgen nachgewiesen.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass in Westeuropa die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen durch Feinstäube um ca. 11 Monate verkürzt wird. Generell kann gesagt werden: je kleiner die Teilchengröße, desto gefährlicher. Dabei spielt die Herkunft der Partikel noch eine wichtige Rolle. Salzteilchen gelten als harmlos (Seeklima), während Anteile von Blei, Vanadium, Beryllium und Quecksilber die Gefährlichkeit erhöhen.
Es gibt keinen „Schwellenwert“, ab dem Feinstäube für die Gesundheit gefährlich werden können, d. h. selbst kleinste Mengen Feinstaub erhöhen das Krankheitsrisiko.

Besonderheiten des Feinstaubs: Feinstaubteilchen sinken nicht wie sichtbarer Staub nach einigen Minuten zu Boden sondern sie können (bei Windstille und trockener Luft) tagelang in der Schwebe bleiben, und somit ihre Gefährlichkeit über einen langen Zeitraum behalten.  

Grenzwerte: In der 22. Bundesimmisionsschutzverordnung (MImSchV) vom 11.09.2005 gelten ab 01.01.2005 folgende Grenzwerte für PM10: 1) Tagesmittelwert: 50 µg/m3 bei 35 zugelassenen Überschreitungen im Kalenderjahr, 2) Jahresmittelwert 40 µg/m3
Ab 2010 soll der Tagesmittelwert weiterhin bei 50 µg/m3 bleiben bei nur noch 7 Überschreitungen pro Jahr und der Jahresmittelwert für ist auf 20 µg/m3 festgesetzt.
Es wird noch diskutiert, ob die 7 Überschreitungstage jemals einzuhalten bzw. zu erreichen sind. Weiterhin ist die Einführung eines PM 2,5 Grenzwertes in der Diskussion.
 

Reduzierung: Die EU-Richtlinie verpflichtet die Regionen, bei denen die Grenzwerte überschritten sind, zur Aufstellung von Luftreinhalteplänen. Verantwortlich: Landesregierung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig. Sind trotz umgesetzter Luftreinhaltepläne die Grenzwerte weiterhin über dem Limit, so müssen Aktionspläne beschlossen werden, die zeitlich oder örtlich begrenzt Fahrverbote, Geschwindigkeitsbeschränkungen usw. beinhalten können.
Unbedingte Maßnahmen sind:

  •    Verminderung des Individual- und LKW-Verkehrs

  •    City-Maut

  •    Sofortige Durchsetzung für Dieselrusspartikelfilter

  •    Plakettenvergabe

  •    Förderung von Fahrgemeinschaften und des Fahrradverkehrs

  •    Gute Durchlüftung der Innenstädte und Vermeidung von „Sperrbauwerken“

  •    Mehr Stadtgrün, insbesondere große Bäume, Fassaden- und Dachbegrünung

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                          Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)  

HANNOVER. Junge Leute im Alter zwischen 16 und 26 Jahren können sich bis zum 15. März für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bewerben. 

Während des FÖJ erhalten die Teilnehmenden ein monatliches Taschengeld von 155 Euro. Zudem zahlt das Land Beiträge für die Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Einige der Einsatzstellen stellen auch Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung.

Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es bei der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Außenstelle Hildesheim, Am Flugplatz 16, 31137 Hildesheim, Telefon: 05121/ 509-763 oder auf der Website der NNA 

Auch die BUND-Kreisgruppe Braunschweig bietet einen bis zwei FÖJ-Plätze an. Informationen in unserem Büro.
Unsere Einsatzstellenbeschreibung für die Arbeit in der Kreisgruppe: hier
Unsere Einsatzstellenbeschreibung für die Arbeit in einer Schule: hier. Die Vorbereitungen und weitere unterstützende Arbeiten finden natürlich im Kreisgruppenbüro statt.

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