Aktuelles aus Braunschweig, 
der Region und Deutschland

Termine: siehe Schwarzes Brett

BUND-Briefe der Kreisgruppe:

2008 November, Dezember  
2009 Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September 

2010 Dezember/Januar, März/April, November, Dezember

2011 Januar/Februar, Febr./März, März/April, September

Massentierhaltung durch Vertragsmast

Landwirtschaftszählung 2010  "Wer produziert unsere Nahrungsmittel?" des Statistischen Bundesamtes. mehr
Einen Augenzeugenbericht einer solchen Werbeveranstaltung finden sie hier als pdf-Datei.
Abschreckendes Video über Massentierhaltung auf youtube.
Hintergrundinformationen zur Qualzucht (ABL-Info vom 15.02.2011) mehr

Bezugsliste für Frischgeflügel in der Region Wolfenbüttel hier.
Die Kuh ist kein Klimakiller Dr. Anita Idel verteidigt den Ruf der Rinder "Landeszeitung für die Lüneburger Heide / Regionale Nachrichten" 11.03.2011 PDF
Abschlussbericht NRW zum Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenhaltung (14.11. 2011)  mehr
ARD-exclusiv: Das System Wiesenhof
Sendetermin: 31.08.2011 hier geht es zur Sendung
Appell  für einen Ausstieg aus der Massentierhaltung. pdf-Datei  
BUND: Gegen die Errichtung von Massentierhaltungsanlagen Leitfaden für Bürgerinitiativen, Privatpersonen, Gemeinden, Umwelt- und Tierschutzverbände. 17 Seiten pdf-Datei
Abschlussbericht: Evaluierung des Antibiotikaeinsatzes in der Hähnchenhaltung in NRW vom 14.11. 2011 PDF
Kontrollen von Futtermitteln: Lobbyisten und Bürokraten verhindern das bislang erfolgreich (Spiegel 50/2011) PDF
Mögliche Effekte der intensiven Tierhaltung auf die Gesundheit von Anwohnern
Universität Utrecht, Juni 2011 (2 Seiten) PDF
Bakterien, die gegen alle gängigen Antibiotika resistent sind, verbreiten sich mit rasantem Tempo. Jetzt hat eine neue Untersuchung erschreckende Zahlen aus der Massentierhaltung zu Tage gefördert. Wie groß ist die Gefahr aus dem Stall für die Menschen? SPIEGELONLINE vom 25.01.2012 mehr
Tödliche Keime aus Massentierhaltung, ZDF Zoom vom 25.01.2012 (30 Min)
Positionspapier des Netzwerks "Bauernhöfe statt Agrarfabriken"

Januar-Rundbrief  (08.01.2012) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 76 S. PDF
Januar-Rundbrief  (11.01.2012) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 67 S. PDF
Januar-Rundbrief  (22.01.2012) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 131 S. PDF
Januar-Rundbrief  (24.01.2012) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 36 S. PDF
Januar-Rundbrief  (30.01.2012) der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ABL (Presseausschnitte) 92 S. PDF


Wasserrahmenrichtlinie (WRRL):  
Niedersachsens Umweltminister versucht zu tricksen: 2005 wurde bei 14% aller Fließgewässer ein erheblich veränderter Wasserkörper festgestellt und plötzlich: 2008 waren 96% aller Fließgewässer Niedersachsens in erheblich verändertem Zustand. Offensichtlicher Grund: Erheblich veränderte Wasserköper kann man nicht mehr in einen von der EU geforderten "guten Zustand" versetzen und hat damit viel Geld gespart. Die Stellungnahme der BUND-Kreisgruppe: hier 
Wassernetz Weser, Stellungnahme zu den WRRL: hier
Alle Stellungnahmen der Kreisgruppe: hier
Alle niedersächsischen Informationen über Wasser, Wasserrahmenrichtlinien, gefährdende Stoffe, Monatsberichte usw. hier (Link zum NLWKN)
Schwermetallbelastung der Oker. Kristine Schmieding interviewt Roberst Slawski (pdf)
BUND-Pressemitteilung zum Niedersächsischen Wassergesetz: Das neue Niedersächsische Wassergesetz wirft das Land um Jahre zurück in eine Zeit, in der der schadlose Abfluss des Wassers absolute Priorität vor der Entwicklung unserer Flüsse als Lebensadern in der Landschaft genoss (Moritz Busse, Wasserexperte des BUND, 16.02.2010) zum Text als PDF
Unsere „schöne“ Oker – mit Millionen Tonnen Schwermetall belastet.  Interview auf Radio Okerwelle mit Friedhard Knolle (BUND Goslar) und Robert Slawski (BUND Braunschweig.
Unsere „schöne“ Oker – mit Millionen Tonnen Schwermetall belastet. 
Sendung: "Schwermetalle in der Oker - Eine Sendung im Offenen Kanal auf Okerwelle, Juli 2011
Sender: Okerwelle 104,6 Redakteur: Sven Christian Schulz, Verantwortliche Redakteurin Gaby Reif
Leserbrief zum Zeitungsartikel: "Gießen von Gärten mit Okerwasser erlaubt", Braunschweiger Zeitung vom 3. August 2011

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Feinstaub und Luftreinhaltung
Mehr Infos vom BUND-Bundesverband Feinstaub News vom Oktober bis Januar (letzter Stand: 24.01.2012) PDF-Datei
Feinstaubplakette: Ruhrgebiet wird zur größten Umweltzone mehr in Spiegel-online


Informationen zum „Feinstaub“
Begriffserklärung: Unter Emission versteht man das Ausstoßen (emittieren) von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., unter Immission die Einwirkung/das Eintragen von Schadstoffen, Lärm, Strahlung auf Mensch, Tier, Pflanze.

Staub: Feinst verteilte feste Teilchen in der Luft, entstanden entweder aus unvollständigen Verbrennungsvorgängen (z. B. Ruß), mechanischem Abrieb (z. B. Reifen-, Brems- u. Straßenabrieb), Aufwirbelungen (z. B. Ackerboden oder Seesalz), biologischen Quellen (z. B. Pollen, Pilzsporen, Tierhaltung) oder aus hitze- bzw. chemischen Prozessen.  
Begriff „Feinstaub“
: 1987 von der US-Umweltschutzbehörde definierter Begriff „Particulate Matter“ (kurz PM-Standard), seit 01.01.2005 ist er auch EU-Grenzwert.
PM10 sind Teilchen mit einem Durchmesser von ca. 10 Mikrometern (10µ m = 1/100 mm). Bei der Definition von PM10 werden auch kleinere und etwas größere Teilchen als 10 µm betrachtet. Kleinere Teilchen erhalten eine höhere prozentuale Gewichtung, weil diese zu einem höheren Grad beim Einatmen im Körper verbleiben
PM2,5
auch lungengängiger Feinstaub genannt, Teilchendurchmesser kleiner als 2,5 µm, ist noch gefährlicher als PM10, denn je kleiner die Teilchen, um so leichter werden sie in der Lunge aufgenommen und können direkt durch die Lungenbläschen in die Blutbahn gelangen.
Ultrafeine Partikel
, Teilchen kleiner als 0,1 µm. In Deutschland gibt es nur eine Station (Erfurt, seit 1995), die überhaupt ultrafeine Partikel über einen längeren Zeitraum messen konnte.

Größenverhältnisse 
im Vergleich zum Haardurchmesser:

 

Gefährlichkeit von Feinstäuben
Feinstäube gelten heute als das Hauptproblem der innerstädtischen Luftverschmutzung. Atemwegserkrankungen, Husten, Zunahme von asthmatischen Anfällen, Zunahme von Lungenkrebs und negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem wurden als Folgen nachgewiesen.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass in Westeuropa die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen durch Feinstäube um ca. 11 Monate verkürzt wird. Generell kann gesagt werden: je kleiner die Teilchengröße, desto gefährlicher. Dabei spielt die Herkunft der Partikel noch eine wichtige Rolle. Salzteilchen gelten als harmlos (Seeklima), während Anteile von Blei, Vanadium, Beryllium und Quecksilber die Gefährlichkeit erhöhen.
Es gibt keinen „Schwellenwert“, ab dem Feinstäube für die Gesundheit gefährlich werden können, d. h. selbst kleinste Mengen Feinstaub erhöhen das Krankheitsrisiko.

Besonderheiten des Feinstaubs: Feinstaubteilchen sinken nicht wie sichtbarer Staub nach einigen Minuten zu Boden sondern sie können (bei Windstille und trockener Luft) tagelang in der Schwebe bleiben, und somit ihre Gefährlichkeit über einen langen Zeitraum behalten.  

Grenzwerte: In der 22. Bundesimmisionsschutzverordnung (MImSchV) vom 11.09.2005 gelten ab 01.01.2005 folgende Grenzwerte für PM10: 1) Tagesmittelwert: 50 µg/m3 bei 35 zugelassenen Überschreitungen im Kalenderjahr, 2) Jahresmittelwert 40 µg/m3
Ab 2010 soll der Tagesmittelwert weiterhin bei 50 µg/m3 bleiben bei nur noch 7 Überschreitungen pro Jahr und der Jahresmittelwert für ist auf 20 µg/m3 festgesetzt.
Es wird noch diskutiert, ob die 7 Überschreitungstage jemals einzuhalten bzw. zu erreichen sind. Weiterhin ist die Einführung eines PM 2,5 Grenzwertes in der Diskussion.
 

Reduzierung: Die EU-Richtlinie verpflichtet die Regionen, bei denen die Grenzwerte überschritten sind, zur Aufstellung von Luftreinhalteplänen. Verantwortlich: Landesregierung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig. Sind trotz umgesetzter Luftreinhaltepläne die Grenzwerte weiterhin über dem Limit, so müssen Aktionspläne beschlossen werden, die zeitlich oder örtlich begrenzt Fahrverbote, Geschwindigkeitsbeschränkungen usw. beinhalten können.
Unbedingte Maßnahmen sind:

  •    Verminderung des Individual- und LKW-Verkehrs

  •    City-Maut

  •    Sofortige Durchsetzung für Dieselrusspartikelfilter

  •    Plakettenvergabe

  •    Förderung von Fahrgemeinschaften und des Fahrradverkehrs

  •    Gute Durchlüftung der Innenstädte und Vermeidung von „Sperrbauwerken“

  •    Mehr Stadtgrün, insbesondere große Bäume, Fassaden- und Dachbegrünung

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                            Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)  

HANNOVER. Junge Leute im Alter zwischen 16 und 26 Jahren können sich bis zum 15. März für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bewerben. 

Während des FÖJ erhalten die Teilnehmenden ein monatliches Taschengeld von 235 Euro. Zudem zahlt das Land Beiträge für die Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Einige der Einsatzstellen stellen auch Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung, dann beträgt das Taschengeld 155 €.

Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es bei der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Außenstelle Hildesheim, Am Flugplatz 16, 31137 Hildesheim, Telefon: 05121/ 509-763 oder auf der Website der NNA 

Auch die BUND-Kreisgruppe Braunschweig bietet einen bis zwei FÖJ-Plätze ohne Unterkunft und Verpflegung an. Informationen in unserem Büro, hier können auch die derzeitigen FÖJ´ler befragt werden.
Unsere Einsatzstellenbeschreibung für die Arbeit in der Kreisgruppe: hier
Unsere Einsatzstellenbeschreibung für die Arbeit in einer Schule: hier. Die Vorbereitungen und weitere unterstützende Arbeiten finden natürlich im Kreisgruppenbüro statt.

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