Projektkonferenz Autobahndreieck Braunschweig Südwest
Am Montag, dem 07.04.2003, fand in den Räumlichkeiten der
Bezirksregierung Braunschweig eine Projektkonferenz zum Umbau des
Autobahnkreuzes BS-Südwest statt. Hier sollten im Vorfeld vor dem eigentlichen
Planfeststellungsverfahren, die Wünsche und Bedenken der beteiligten Behörden
und Träger öffentlicher Belange vorgetragen werden.
Begründung der Planung: Jetziger Zustand: 1-Spurige Fahrbahnen.
Der zukünftige Ausbau der A 39 bis zum Kreuz Königslutter führt zu einer
Frequenz auf der Verbindungsrampe von 20 000 - 25 000 Kfz pro Tag und damit zu
verstärkten Staubildungen.
Zeitlicher Ablauf: Das Planfeststellungsverfahren soll Anfang 2005
erfolgen und in 1,5 Jahren abgeschlossen werden, so dass frühestens 2007 mit
dem Umbau begonnen werden kann.
Baumaßnahmen: Zukünftig: 2-Spurig mit Beschleunigungs- und
Verzögerungsspuren, evtl. Standspur, Umbau bis zur Anschlussstelle Süd,
teilweise Überbauung der "Alten Frankfurter Straße",
Lärmschutzmaßnahmen wie vorgeschrieben, Wegfall der Anschlussstelle Rüningen,
Schaffung einer neuen Anschlussstelle, deren Lage noch nicht genau feststeht.
Die vorhandenen Rampen des Autobahndreieckswährend der Baumaßnahmen sollen
weiterhin funktionsfähig bleiben.
Zu erwartende Umweltbeeinträchtigungen: Trotz der zu erwartenden Lärmschutzmaßnahmen
ist eine Erhöhung des Lärmpegels durch das gestiegene Verkehrsaufkommen für
die Anwohner und den Naherholungsraum Südsee zu erwarten.
Ein recht hoher Flächenverbrauch ist dadurch
bedingt, dass das vorhandene Autobahndreieck baulich umgangen wird, um
seine Funktionsfähigkeit während des Ausbaus zu gewährleisten. Betroffen sind
das Naherholungsgelände der Naturfreunde, landwirtschaftliche Flächen und ein
verlandender Teich mit wertvollem Schilfbestand des Südseeareals.
Weitere Veränderungen: Im Rahmen dieser Maßnahmen ist eine Umwandlung
des Kleingartengeländes Füllerkamp in ein Wohngebiet zu erwarten.
© BUND Kreisgruppe Braunschweig, 10.04.2003